Kernausschmelz­verfahren

Kernausschmelzverfahren in drei Schritten: Der Metallkern wird mit Kunststoff ummantelt und danach entfernt.

Die Lösung für besonders anspruchsvolle, hochkomplexe Geometrien.

Realisieren Sie jede vorstellbare Teilekontur mit dem Kernausschmelzverfahren. Joma-Polytec beherrscht als einer von wenigen Herstellern weltweit dieses Spezialverfahren. Dabei stellen wir zunächst einen Metallkern her, umspritzen ihn mit Kunststoff und schmelzen anschließend das Metall wieder heraus.

  • Entwicklung komplexer, „unmöglicher“ Geometrien
  • Serienfertigung in Spritzguss-Spezialtechnik
  • ISO-zertifiziertes Qualitätsmanagement
  • Eigener Werkzeug- und Formenbau

Anwendungsbereiche und Vorteile

Vor allem in der Automobilindustrie wird das Kernausschmelzverfahren nachgefragt. Es ermöglicht aufwändige Geometrien, wie zum Beispiel mehrfach gebogene Rohre zur Medienführung von Öl oder Abgasen.

Der Vorteil: Das Innenleben der Bauteile kann gezielt beeinflusst und strukturiert werden. Das ist beim herkömmlichen Spritzguss so nicht möglich.

Bauteil-Fakten
  • Materialien: Polyamid, PPA, PPS
  • Teilegrößen: 250 x 350 x 500 mm
  • Schließkraft: 250 bis 350 kN

Verfahren

  1. Metallkern gießen
  2. Metallkern mit Hochtemperaturwerkstoff umspritzen
  3. Metallischen Kern durch Ausschmelzen entfernen
  4. Zurück bleibt ein Kunststoffteil

Zunächst stellen wir einen Metallkern her. Diesen umspritzen wir mit einem Hochtemperatur­werkstoff wie Polyamid, PPA oder PPS. In jedem Fall muss der Schmelzpunkt des Kunststoffes höher sein als der des Metalls. In einem thermischen Ausschmelzbecken entfernen wir den metallischen Kern durch Ausschmelzen. Zurück bleibt ein Kunststoffteil, das jede gewünschte Geometrie erfüllt.


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